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Therapie & Stabilisierung
für traumatisierte Geflüchtete

12. Oktober 2026 – Selbstfürsorge und Schutz vor eigenen Belastungen – ein Workshop für Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten

Wer sich für geflüchtete Menschen engagiert, kann zu einer wichtigen Bezugsperson für Menschen in einer belastenden und herausfordernden Lebensphase werden. Viele Geflüchtete haben Krieg und Gewalt erlebt, viele sind traumatisiert, fast alle sind belastet – nicht nur durch vergangene Erfahrungen, sondern auch durch aktuelle Lebensbedingungen und anhaltende Unsicherheiten.

Vielleicht erleben Sie Ihr Engagement als bereichernd und sinnvoll – und merken gleichzeitig, dass manche Begegnungen, Geschichten oder Situationen Sie besonders beschäftigen und belasten. Gerade wenn man Menschen gerne unterstützen möchte und ihnen mit Offenheit und Mitgefühl begegnet, kann es manchmal schwer sein, die eigenen Grenzen im Blick zu behalten. Unter zunehmend erschwerten Bedingungen kann daraus Mitgefühlsstress und -erschöpfung oder auch eine sekundäre Traumatisierung entstehen.

Es kann entlasten, die Dynamiken solcher Belastungsreaktionen zu kennen und frühzeitig wahrzunehmen, was einem selbst guttut und wo es Zeit ist, gegenzusteuern. Dabei geht es auch darum, einen guten Umgang mit Nähe und Abgrenzung zu finden und die eigenen Möglichkeiten und Grenzen im Engagement zu kennen. Funktionierende und alltagstaugliche Selbstschutz- und Entlastungsstrategien helfen dabei, längerfristig engagiert zu bleiben, ohne dabei selbst aus dem Blick zu geraten.

Dieser Workshop lädt dazu ein, innezuhalten, eigene Erfahrungen zu reflektieren und sich mit anderen Ehrenamtlichen auszutauschen. Sie erhalten Informationen sowie konkrete Anregungen und Übungen, die sich gut in den eigenen Alltag integrieren lassen – für mehr Selbstfürsorge, Entlastung und einen resilienten Umgang mit den Herausforderungen des Ehrenamts.

Montag, 12. Oktober, 15.00 – 18.00 Uhr im Atrium
(Atrium: Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch belastete Menschen mit Einwanderungsgeschichte, Bertha-von-Suttner-Platz 1-3 (Eingang Heinz-Schmöle-Straße), 40227 Düsseldorf)

Referentin: Dr. phil. Dima Zito, Systemische Therapeutin (DGSF), Supervisorin (SG) und Traumatherapeutin, Mitarbeiterin im PSZ Düsseldorf e.V.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Psychosozialen Zentrum für Geflüchtete Düsseldorf e. V. und dem Kommunalen Integrationszentrum Düsseldorf des Amtes für Migration und Integration statt.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 5. Oktober per E-Mail an atrium@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211 69 58 70 79. Herzlichen Dank!