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Therapie & Stabilisierung
für traumatisierte Geflüchtete

13. Oktober 2026 – Burnoutprophylaxe und Schutz vor eigenen Belastungen – ein Workshop für Fachkräfte in der Arbeit mit Geflüchteten

Wer geflüchtete Menschen berät und begleitet, steht vor großen fachlichen und menschlichen Herausforderungen. Die Arbeit mit belasteten Menschen in prekären Lebenssituationen, die Auseinandersetzung mit traumatischen Erfahrungen, komplexen Problemlagen und begrenzten eigenen Handlungsmöglichkeiten findet unter zunehmend erschwerten strukturellen Bedingungen statt.

Vielleicht kennen Sie das: Sie sind engagiert und möchten gute Arbeit leisten – und merken gleichzeitig, dass die Belastungen zunehmen. Schwierige Fälle, die Geschichten und Not der Klient*innen, hoher Arbeitsdruck, begrenzte Ressourcen oder das Gefühl, trotz großer Anstrengung nicht genug bewirken zu können, können auf Dauer an die eigenen Kräfte gehen. Mitgefühlsstress und -erschöpfung, Burnout oder Moral Distress sind mögliche Folgen.

Es kann helfen, die Dynamiken dieser Belastungsreaktionen zu kennen und frühzeitig wahrzunehmen, wann die eigene Belastungsgrenze erreicht wird. Dabei geht es nicht nur um individuelle Selbstfürsorge, sondern auch um einen guten Umgang mit professioneller Nähe und Distanz, den eigenen Grenzen und den Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Rolle. Funktionierende und alltagstaugliche Selbstschutz- und Entlastungsstrategien sind eine wichtige Voraussetzung dafür, langfristig engagiert, handlungsfähig und professionell arbeiten zu können – und dabei selbst gesund zu bleiben.

Dieser Workshop bietet Raum, innezuhalten, die eigene Arbeit und Belastungssituation zu reflektieren und sich mit Kolleg*innen auszutauschen. Sie erhalten Informationen, konkrete Anregungen und praktische Übungen, die sich in den beruflichen Alltag integrieren lassen – für mehr Selbstfürsorge, Entlastung und einen resilienten Umgang mit den eigenen Belastungen.

Dienstag, 13. Oktober, 9.00 – 12.00 Uhr im Atrium
(Atrium: Kontakt- und Beratungsstelle für psychisch belastete Menschen mit Einwanderungsgeschichte,
Bertha-von-Suttner-Platz 1-3 (Eingang Heinz-Schmöle-Straße), 40227 Düsseldorf)

Referentin: Dr. phil. Dima Zito, Systemische Therapeutin (DGSF), Supervisorin (SG) und Traumatherapeutin, Mitarbeiterin im PSZ Düsseldorf e.V.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Psychosozialen Zentrum für Geflüchtete Düsseldorf e. V. und dem Kommunalen Integrationszentrum Düsseldorf des Amtes für Migration und Integration statt.

Wir bitten um Anmeldung bis zum 5. Oktober per E-Mail an atrium@duesseldorf.de oder telefonisch unter 0211 69 58 70 79.
Herzlichen Dank!